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Die Bronzezeit hinterließ auf Rügen Grabmäler in welchen ganze Sippschaften beerdigt wurden. Diese mit Erde überlagerten Grabstätten gerieten daher etwas größer und sind ebenfalls bis heute zu erkennen. So erreicht der "Dobberworth" bei Sagard eine Höe von 10 Metern und einen Umfang von cirka 50 Meter. Diese Grabhügel, von denen es etwa 300 mehr oder weniger große gibt, entstanden in der Zeit zwischen 1200 und 1600 Chr. Als um etwa 800 v.Chr. die Bronze durch das Eisen abgelöst wurde betraten wohl auch die ersten Germanen die Insel. Bekannt, und bis heute gültig, ist die einzige überlieferte Hinterlassenschaft der germanischen Rugier aus dieser Zeit - der Name "Rügen". Den Germanen folgten von Osten her um 840 n.Chr. die slawischen Ranen. Im zehnten Jahrhundert errichteten sie die ersten Fürstenburgen. Ihr Gott war Svantevit, ihm errichteten die Ranen am Kap Arkona sein Heiligtum - die Reste sind bis heute zu besichtigen. Svantevit, ein Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit, bestimmte mit seinem Orakel die gröten Unternehmungen der Ranen. Im gegenüber Stand der Gott des Krieges Rugevit, dessen Heiligtum die Feste Garenz nahe dem heutigen Garz war. Glaubt man nun die Ranen seien ein recht braves Völkchen gewesen so irrt man weit. Als Seeräuber waren sie in der Umgebung nahezu genauso gefürchtet wie die Wikinger. Mit schöner Regelmäßgkeit suchten sie die Küsten Mecklenburgs, Pommerns und auch den der Dänen heim. Sie starteten ihre Feldzüge blitzartig, nahmen ihre Beute und versteckten sich schnell wieder in den zahllosen Schlupfwinkeln der Rügener Inselwelt. König Knut den Großen von Dänemark gelang es zwar sie zu unterwerfen und zinspflichtig zu machen, jedoch nur vorübergehend. Vielmehr suchten die Ranen Im Gegenzug unter ihrem Anführer Crito 1066 n.Chr. ganz Pommern, Mecklenburg und Holstein nebst Lübeck heim.
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