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Es musste dringend eine Lösung her.
Kleinwüchsige Menschen kletterten in die offenen Rauchabzüge und Schornsteine und kratzten den Teer- und Russbelag ab. Die ersten Schornsteinfeger kamen im 16. Jahrhundert aus Italien und verbreiteten ihr Handwerk über Österreich und Süddeutschland. Auch im norddeutschen Raum, breitete sich dieses Handwerk allmählich aus. Im Jahre 1878 wurde in Mecklenburg die bis heute bestehende Schornsteinfegerinnung gegründet. Die Feuergefahr wurde dadurch erheblich vermindert. Schornsteinbrände, Funkenflüge und die daraus resultierenden Hausbrände waren nicht mehr in dem Maße zu befürchten, als dies es vorher der Fall war. Viele Menschenleben wurden dadurch geschont. Man erkannte den enormen Nutzen und die Notwendigkeit dieser Arbeit, sofern sie regelmässig durchgeführt wurde und verhalf einem Beruf zur Entstehung. Die Schornsteinfeger hatten die Aufsicht für ein Fürstentum, Herzogtum, Dörfer oder Stadtteile. Der Kehrbezirk war im weitesten Sinne erschaffen und das Schornsteinfegerhandwerk war geboren. Die Anzahl der Hausbrände und Brandkatastrophen, aber auch der Energieverbrauch (besonders in der Neuzeit) konnten erfolgreich und deutlich reduziert werden. Es wurde Viele Orts eine Feuerverordnung erlassen, in der die Durchführung dieser Tätigkeiten als unabdingbar galt und der Schornsteinfeger wurde damit bis zum heutigen Tage beauftragt. Ständig erweiterte sich unser Berufsbild, da sich auch die Heizgewohnheiten, Ofen-, Feuerungs- und Brennstoffarten den Weiterentwicklungen des Hausbaus und damit verbundenen Wärmebedarf anpassten. Durch Erfahrungsaustausch mit Kollegen, Kooperation mit fachverwandten Spezialisten, Entschlossenheit und Tatkraft, konnten und werden permanent Verbesserungen herbeigeführt werden.
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